Narbenbruch

Narbenbruch (IPOM Technik) Narbenbrüche können nach allen vorher gegangenen Eingriffen der Bauchwand auftreten und nehmen in der Regel an Größe zu, je länger sie bestehen. Schmerzen und zunehmende Vorwölbung führen den Patienten zum Arzt. Die Einklemmung innerer Organe kann symptomatische Narbenbrüche komplizieren und muss immer im Rahmen eines sofortigen Notfalleingriffs versorgt werden, um weitere Komplikationen oder die Gefährdung der eingeklemmten Organe zu vermeiden. In der Regel werden Brüche bei der geplanten Operation aber auch im Notfall minimal invasiv mit der Einlage von speziellen Kunststoffnetzen versorgt.
Hierbei wird der Bruch mit einem speziellen Netz (IPOM - Intra Peritoneales Onlay Mesh) abgedeckt, das mit resorbierbaren Klammern oder Nähten fixiert wird.
Diese Kunsstffnetze werden nach einiger Zeit in ein stabiles Narbengewebe eingebaut, sodaß eine Vollbelastung meistens nach 4-6 Wochen wieder aufgenommen werden kann. (s. auch Downloadbereich Patienteninformation – Patienteninformation Narbenbruch) Sehr große Brüche und große vorausgegangene Operationen mit ausgedehnten Verwachsungen im Bauchraum erfordern größere, offene Operationen und den Verschluss der Narbenbrüche mit Verstärkung der Bauchwand durch Kunststoffnetze.

Narbenbruch Bild1 Narbenbruch Bild2
Narbenbruch Bild3

laparoskopischer Narbenbruchverschluß im Schema mit eingelegtem IPOM